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Konzert der Ehemaligen begeistert Schulgemeinschaft

50 Jahre Heinrich-Heine-Gymnasium waren für die Fachschaft Musik Grund genug noch einmal auf das eigene Schaffen und die aus dem Unterricht hervorgegangen musikalischen Talente der Schule zu blicken. Aus diesem Grund hatte Musiklehrerin Miriam Kords alle Hebel in Bewegung gesetzt, um Akteure aus der ganzen Schulgeschichte zusammen zu trommeln, um diesen einzigartigen Konzertabend in einer vollbesetzten Aula zu gestalten. Den Auftakt machte dabei ein Gitarren-Duo aus Christoph Kirschbaum, der im ersten Abiturjahrgang der Schule war, und Tom Hildebrandt (Abi 2019). Innerhalb dieser Spannbreite bewegten sich die Künstlerinnen und Künstler des Abends, die in allen musikalischen Sparten beheimatet waren. Hildegard Meincke (Abitur 2008) knüpfte mit ihrer mitreißenden Darbietung von Bartoks rumänischen Volkstänzen auf der Violine an ihre Schulzeit an, die sie vor allem mit dem Spielen im Schulorchester verbindet.
„Auf Flügeln des Gesanges“ trugen Jörg M. Krause (Abitur 1978) und Constanze Backes (Abitur 1983) das gebannte Publikum fort, als sie drei Heine-Vertonungen – jeweils ein Solo und ein gemeinsames Duett – zum Besten gaben. Die erste Konzerthälfte schloss Pianistin Hanni Liang (Abitur 2012) ab, indem sie Mendelssohns „Phantasie“ in Perfektion darbot.
Die ehemalige Schülerin Claudia Köther (Abitur 1991) und der ehemalige Referendar René Marx (Examen 2009) sind sich zu Schulzeiten nie begegnet. Aber Heine verbindet: Anlässlich des Ehemaligenkonzerts bildeten sie ein Jazz-Duo aus Saxophon und Klavier und wirkten bei der Darbietung zweier Standards perfekt aufeinander abgestimmt. Sogar ein ehemaliger Austauschschüler aus den USA gestaltete den Konzertabend mit. Alexander Gerber (Gitarre und Gesang) setzte mit „Wheel“ von John Mayer populärmusikalische Akzente. Der Cellist Andric Engel schloss 2009 am HHG sein Referendariat mit Examen ab. 2018 kehrte er als Musiklehrer ans HHG zurück. Seine Darbietung der „Vocalise“ von Rachmaninow ging unter die Haut.
Dann betraten gut 30 Chorsängerinnen und -sänger die Aulabühne. Seit einigen Wochen hatten sie – Eltern, Lehrerinnen und Lehrer und ehemalige Schülerinnen und Schüler – geprobt. Mit Enthusiasmus und Musikalität präsentierten sie die „Loreley“ und das „Abendlied“ aus Heinrich Heines Feder und beschlossen den Abend mit einem Popsong aus dem Gründungsjahr der Schule. „Dieses Konzert hatte ein Spitzenniveau und hat meine Erwartungen bei weitem übertroffen“, lautete das begeisterte Feedback eines Zuhörers.



Terminplan

Städt. Heinrich-Heine-Gymnasium

Hasselbeckstr. 2-4, D-40822 Mettmann
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