Mitte Mai besuchten wir, der Erdkundekurs der Klasse 7C, aufgrund unseres Themas Plantagenwirtschaft im Tropischen Regenwald die Kaffeerösterei Karabusta.
Bei einem freundlichen Empfang wurden wir vom Inhaber und seiner Frau persönlich herzlich begrüßt und durften direkt bei einer Kaffeeröstung dabei sein. Der Inhaber, Herr Karademir, ließ uns die Bohnen vor und nach der Röstung genau betrachten und vergleichen. Dabei erklärte er uns die Maschine und den Prozess der Kaffeeröstung. Wir erfuhren, dass die Bohnen auf der eigenen 11 Hektar großen Plantage in der Dominikanischen Republik wachsen. Die Plantage wird nach dem Vorbild der Agroforstwirtschaft betrieben, was bedeutet, dass die Pflanzen wild durcheinander wachsen zwischen den ursprünglichen Urwald-Bäumen. Auch Tiere wie Esel, Pferde und Wildschweine laufen frei auf dem Gelände der Plantage. Außerdem wachsen dort auch andere Früchte wie Bananen, Orangen, Avocados und Mangos, jedoch stehen die Kaffeekirschen hier im Vordergrund. Diese werden von freiwilligen Mitarbeitern geerntet und von der dortigen Kooperative gekauft. Der Verkaufserlös gehört den Pflückern und hängt von dem Gewicht der von ihnen gepflückten Kirschen ab. Anschließend werden die Kaffeebohnen an Unternehmen, unter anderem an das familiengeführte Unternehmen Karabusta, verkauft. Noch vor Ort werden diese verarbeitet und anschließend über Schiffe nach Deutschland exportiert. Dort werden sie in der zu anfangs genannten Maschine weiterverarbeitet und in Cafés oder Supermärkten verkauft. Die Familie besucht die Plantage regelmäßig und unterstützt finanziell die Schule vor Ort.
Herzlichen Dank an Frau und Herrn Karademir für den Einblick in den nachhaltigen Weg der Kaffeebohne bis in die Tasse.
von Louisa, Laetitia, Alina und Leni (7c)
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